Lifelong Learning Programme

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Also available in:

"I Am Not Scared" Project

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Database

TITLE OF GOOD PRACTICE:

Prävention von Aggression und Gewalt an Schulen (PAGS)

KEYWORDS:

Konfliktlösung, Empathie, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Streitschlichtung

GOOD PRACTICE TYPOLOGY:

National Project

TARGET GROUPS:

Schüler der 1. bis 10. Klassenstufe

WORKING GROUP COORDINATING THE INITIATIVE:

Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Sozialwesen

COUNTRY WHERE IT TOOK PLACE:

Deutschland

LANGUAGE OF THE REVIEW:

German

DEFINITION OF TARGET GROUP:

Teachers, Young People, School Directors.

DESCRIPTION OF THE GOOD PRACTICE:

Das Projekt ist ein Konzept für die Schule als System und für den Unterricht. Ziel ist es, bei den Schülern Lernprozesse anzuregen, die zur Prävention von Aggression und Gewalt beitragen. Schüler sollen im Sinne einer Primärprävention mit neuen oder alternativen, gewaltfreien Verhaltensweisen
vertraut gemacht werden und pro-soziale Kompetenzen erwerben.

Ein zentraler Bestandteil des Programms ist das Erwerben und Einüben von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die zu einem Umgang mit Aggression und potenzieller Gewalt im Sinne einer konstruktiven, nicht-gewaltförmigen Konfliktlösung beitragen. Das Programm wird in den Unterricht integriert. Es besteht aus fünf zu bearbeitenden Themenkomplexen:
1. Wahrnehmung von eigenen und fremden Gefühlen
2. Kommunikative Fähigkeiten und Fertigkeiten fördern
3. Perspektivenübernahme
4. Neugierde
5. Wahrnehmung und Umgang mit Konflikten

Zur Durchführung des Programms liegen speziell entwickelte Unterrichtsmaterialien vor. Diese Unterrichtsmaterialen werden zur Behandlung der oben genannten Themengebiete genutzt. Wichtige methodische Elemente sind das Rollenspiel, Interaktionsübungen und Selbsterfahrungen. Lernprozesse, die zur Prävention von Aggression und Gewalt beitragen, werden vermittelt. Die Schüler lernen alternative Verhaltensweisen und werden mit empathischem Verhalten vertraut
gemacht. Vorbeugendes Verhalten und auch Streitschlichtung werden geübt. Die Materialien sind so aufgebaut, dass sie in verschiedenen Schulklassen durchgeführt werden können. Jeder Komplex enthält Aufgaben für die Klassenstufen 1 bis 10. Die Materialien sind aufeinander aufbauend, können aber auch einzeln behandelt werden. Zu jedem Thema gibt es eine theoretische Einführung, einen Elternbrief und spezielle Aufgaben und Auswertungen. Um das Programm gut umsetzen zu können, besuchen Lehrer besondere Fortbildungen und Seminare.

INDICATORS:

Definition of bullying or cyberbullying, Help-line/counseling, Classroom management, Teacher training, Classroom rules, Cooperative group work, Peer support.

EVALUATION:

Das Programm wurde von August 2000 bis Februar 2001 an vier Schulen in Brandenburg evaluiert. Die Evaluation erfolgte mithilfe von teilnehmenden Beobachtungen, Interviews mit der Schulleitung und Lehrern und Gruppendiskussionen mit den Schülern. Folgende Ergebnisse wurden dokumentiert:
Durch Fortbildungen wurden Lehrer für Gewalt sensibilisiert. Eine konsequente Durchführung des Programms wurde von allen Beteiligen als sinnvoll angesehen, aber nur teilweise durchgesetzt. Die Schüler wurden durch das Projekt für Gewalttaten sensibilisiert und wandten sich zur Streitschlichtung an die „Experten“ (Lehrer). Ein Folgeprojekt zur Vertiefung der Inhalte wurde als sinnvoll angesehen. Da keine Voruntersuchung stattgefunden hatte und keine Vergleichsgruppe untersucht wurde, sind die vorliegenden Ergebnisse als vorläufig zu werten. Eine methodisch angemessene Überprüfung der Programmwirksamkeit steht noch aus.
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COMMENT:

Diese Zusammenfassung wurde von der Technischen Universität Dresden in Zusammenarbeit mit dem BGAG – Institut Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Dresden erstellt.

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