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Database

TITLE OF DOCUMENT:

BGAG-Report 1/2009: Maßnahmen zur Prävention von Gewalt an Schulen: Bestandsaufnahme von Programmen im deutschsprachigen Raum

NAME OF AUTHOR(S):

Matthias Kliegel, Melanie Zeintl, Dirk Windemuth

NAME OF PUBLISHER:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. 2009

LANGUAGE OF DOCUMENT:

German

LANGUAGE OF THE REVIEW:

German

KEYWORDS:

Prävention

DOCUMENT TYPOLOGY:

Research

TARGET GROUP OF PUBLICATION:

Policy Makers, Teachers, Researchers, School Directors.

SIZE OF THE PUBLICATION:

Over 100 pages

DESCRIPTION OF CONTENTS:

Der BGAG-Report „Maßnahmen zur Prävention von Gewalt an Schulen: Bestandsaufnahme von Programmen im deutschsprachigen Raum“ ist entstanden, um vor allem Schulen und Interessierten eine systematische Übersicht über angebotenen Programme zur Prävention von Gewalt an Schulen im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Deutsch-Schweiz) zu liefern.
Bei Präventionsmaßnahmen unterscheidet man grundsätzlich zwischen primärpräventiven, sekundärpräventiven und tertiärpräventiven Maßnahmen. Unter Primärprävention versteht man die Verhinderung des Auftretens aggressiven Verhaltens. Die Primärprävention richtet sich daher an alle potenziell gefährdeten Personen (z.B. an Schüler). Solche Maßnahmen versuchen, positive Verhaltensweisen zu fördern und dadurch negativen Verhaltenstendenzen vorzubeugen.
Sekundärpräventive Maßnahmen werden dagegen ergriffen, wenn bereits auffälliges Verhalten in irgendeiner Form gezeigt wurde. Solche Maßnahmen richten sich daher an Gruppen, die bereits durch gewalttätiges Verhalten aufgefallen sind bzw. bei denen bestimmte Risikofaktoren vorliegen. Die Tertiärprävention setzt letztlich dann an, wenn Personen bereits ein verfestigtes problematisches Verhalten zeigen. Der vorliegende Bericht stellt nun aber hauptsächlich primär- und sekundärpräventive Konzepte in den Vordergrund, da sich die Tertiärprävention eher auf Einzelpersonen und weniger auf den schulischen Kontext bezieht. Die Recherche nach deutschsprachigen Gewaltpräventionsprogrammen erfolgte über die Literaturdatenbanken PSYNDEX (psychologische Fachliteratur aus dem deutschsprachigen Raum) und WISO Wissenschaften (Fachliteratur aus dem Bereich Sozialwissenschaften) sowie über eine allgemeine Internetsuche. Es wurden vornehmlich solche Programme ausgewählt, die eine definierte Struktur aufweisen, aktuell angeboten werden und sich auf Gewaltprävention bei Schülern konzentrieren. Auch Zivilcourage-Programme wurden aufgenommen. Nicht aufgenommen wurden dagegen Projekte, die keine bestimmte Organisationsstruktur aufweisen (z.B. Kampagnen gegen Gewalt) oder sich nur mit spezifischen Arten von Gewalt beschäftigen wie z.B. sexuelle Gewalt oder Rassismus.
Insgesamt werden 71 Programme in diesem Bericht beschrieben. Die vorliegende Studie ist wie folgt aufgebaut: Neben einer Kurzbeschreibung werden zu jedem Programm Inhalt und Methodik sowie die angesprochene Zielgruppe und der jeweilige Anbieter mit Kontaktinformationen aufgeführt. Darüber hinaus werden potenziell vorhandene Evaluationsergebnisse zu den einzelnen Programmen vorgestellt. Zunächst werden die ausgewählten Programme in alphabetischer Reihenfolge dargestellt. Anschließend erfolgt eine Systematisierung der Programme nach Organisationsstruktur und Programminhalten. Zuletzt wird eine regionale Gliederung der Programme nach Ländern und Bundesländern bzw. Kantonen vorgenommen.

REVIEWER’S COMMENTS ON THE DOCUMENT:

Wir haben den BGAG-Bericht ausgewählt, da er einen systematischen und detaillierten Überblick über angebotene Programme zu Gewaltprävention an Schulen in deutschsprachigen Ländern (Deutschland, Österreich, Deutsch-Schweiz) bietet. Der Bericht weist eine sehr gut strukturierte Gliederung auf und beginnt zunächst einmal mit einer allgemeinen Vorstellung der bereits existierenden Präventionsprogramme an Schulen in alphabetischer Reihenfolge. Anschließend folgt eine Systematisierung der Programme nach ihrer Organisationsstruktur und nach Programminhalt. Zuletzt folgt dann noch eine regionale Klassifizierung der Programme, d.h. eine Gliederung nach Ländern und Bundesländern bzw. Kantonen. Zu jeder vorgestellten Studie gibt es eine Kurzbeschreibung der Inhalte und der angewandten Methodik, es werden die jeweils angesprochenen Zielgruppen genannt sowie die Anbieter mit deren Kontaktinformationen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Bericht sehr gut geeignet ist um sich einen Überblick über bestehende Präventionsprogramme zu verschaffen, da er eine äußerst übersichtliche Struktur aufweist.

NAME OF THE REVIEWING ORGANISATION:

Zepf

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