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Database

TITLE OF DOCUMENT:

Focus Gewalt in der Schule.

NAME OF AUTHOR(S):

Helmut M. Artus

NAME OF PUBLISHER:

Informationszentrum Sozialwissenschaften der Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute e.V., Bonn, 1999

LANGUAGE OF DOCUMENT:

German

LANGUAGE OF THE REVIEW:

German

KEYWORDS:

Bullying, Diagnostik, Prävention, Intervention

DOCUMENT TYPOLOGY:

Research

TARGET GROUP OF PUBLICATION:

Policy Makers, Teachers, Researchers, School Directors.

SIZE OF THE PUBLICATION:

21 - 100 pages

DESCRIPTION OF CONTENTS:

Der Bericht „Fokus Gewalt in der Schule“ von Helmut M. Artus, herausgegeben vom Informationszentrum Sozialwissenschaften der Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute e.V., Bonn, stellt gesammelte Veröffentlichungen und Forschungsprojekte der letzten fünf Jahre zum Thema Gewalt in der Schule vor. Um die Fülle an Arbeiten einzugrenzen, wird hauptsächlich auf solche eingegangen, die einen Bezug zum Tatort Schule haben.
Im ersten Kapitel geht es zunächst einmal um eine realistische Bestandsaufnahme. Es werden Aussagen zu Ausmaß und Verbreitung von Gewalt gemacht und darüber, in wie weit man tatsächlich von einer Zunahme von Gewalttaten in der Schule sprechen kann. Das Phänomen Gewalt wird umfassend behandelt, von der verbalen Aggression bis hin zur sexuellen und körperlichen Gewalt.
Im zweiten Kapitel geht es dann um die Phänomenologie von Gewalt in der Schule. Kapitel 3 beschäftigt sich im Wesentlichen mit den Ursachen und Randbedingungen von Gewalt in der Schule. Untersuchungen beziehen sich hierbei sowohl auf zum Beispiel psychische Schwierigkeiten der Täter, wie auch auf häusliche und schulische Probleme, die Rolle von Gruppen und Gangs und auch auf Aspekte des Erziehungssystems und des Schulsystems. Der Einfluss der Medien wird in den vorliegenden Dokumenten nur am Rande erwähnt und das, obwohl diesem lange Zeit die Hauptschuld am anwachsenden Gewaltverhalten von Jugendlichen gegeben wurde. Das vierte Kapitel geht auf die Methodik zur Diagnose von Gewalt ein, sowie auf Verfahren der Intervention und Prävention, deren Voraussetzungen, Möglichkeiten und Grenzen. Letztlich steht die Frage im Mittelpunkt, ob es überhaupt eine realistische Chance zur Eindämmung von Gewalt in der Schule gibt. Das fünfte Kapitel stellt im Prinzip noch eine Ergänzung dazu dar und beschäftigt sich mit der Frage nach Einstellungen zu Gewalt und Gewalttätern. Hier geht es außerdem um die generelle Wahrnehmung des Gewalt-Komplexes und um die Gegenüberstellung von Wahrnehmung und tatsächlicher Erfahrung bzw. tatsächlichem Ausmaß von Gewalt. Das sechste und letzte Kapitel beinhaltet noch alle Arbeiten, die sich thematisch nur schwer einem der anderen Kapitel zuordnen lassen bzw. die mehrere Themenbereiche abdecken.

REVIEWER’S COMMENTS ON THE DOCUMENT:

Wir haben uns für diesen Bericht entschieden, weil sein Hauptfokus auf der Thematik „Gewalt an Schulen“ liegt und er einen weitläufigen Überblick über bisherige Veröffentlichungen und Forschung in diesem Bereich bietet. Darüber hinaus beschäftigt sich der Bericht mit den verschiedenen Aspekten des Phänomens Gewalt und liefert noch dazu Informationen über das Ausmaß und die Verbreitung von Gewalt in Deutschland. Dieser Bericht ist besonders nützlich, weil er das Phänomen Gewalt nicht nur beschreibt, sondern auch Angaben über die Methodik zur Diagnose von Gewalt, und über die Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen von Intervention und Prävention macht.

NAME OF THE REVIEWING ORGANISATION:

Zepf

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