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Database

TITLE OF DOCUMENT:

Zickenkrieg im Internet. Geh dich aufhängen!

NAME OF AUTHOR(S):

Carola Padtberg

NAME OF PUBLISHER:

Spiegel Online

LANGUAGE OF DOCUMENT:

German

LANGUAGE OF THE REVIEW:

German

KEYWORDS:

Cyberbullying

DOCUMENT TYPOLOGY:

Web Article

TARGET GROUP OF PUBLICATION:

Everyone who is interested.

SIZE OF THE PUBLICATION:

1 - 20 pages

DESCRIPTION OF CONTENTS:

Der Artikel „Zickenkrieg im Internet. Geh dich aufhängen!“ von Carola Padtberg, veröffentlicht am 11.08.2009 auf der Internetseite „Spiegel Online“ setzt sich mit der zunehmenden Problematik des Phänomens Cybermobbing auseinander. Zunächst wird an dem konkreten Beispiel einer Schülerin verdeutlicht, wie aus einer kleinen Stichelei ein regelrechter Psychoterror im Netz entstand. Dann geht der Artikel auf den Einfluss neuer Medien ein. Mobbing hat durch den medialen Einsatz einen Wandel durchgemacht; was früher noch bloßes Getuschel auf dem Schulhof war, wird heute im Internet öffentlich gemacht. Mobbing hat also eine ganz andere Qualität und Dimension angenommen. Durch die Vielfalt sozialer Netzwerke wie schuelervz, studivz , Myspace oder Facebook ist es mittlerweile möglich, Profilseiten anzulegen, Freunde zu sammeln und unbegrenzt Fotos und Kommentare hochzuladen, was natürlich Phänomenen wie Mobbing einen idealen Nährboden bietet. Im Jugendportal Kwick richtete zum Beispiel eine siebte Klasse eines Stuttgarter Gymnasiums ein Forum ein, in dem sich die Mädchen gegenseitig nach "Charakter" und "Aussehen" mit Schulnoten bewerteten. Das perfide an diesen sozialen Netzwerken ist, dass sich die Personen im Schutz der Anonymität wähnen und, was verbale Attacken auf andere betrifft, daher noch ungehemmter sind als sie es bei einer direkten Konfrontation wären. Ein weiterer Unterschied zum „traditionellen“ Mobbing ist die Tatsache, dass das Mobbing für Betroffene kein Ende zu nehmen scheint, da sich Cybermobbing nun mal nicht bloß auf den Raum Schule begrenzt, sondern auch zu Hause weiter geht – Opfer von Cybermobbing haben also keine Chance mehr auf Rückzug. Der Artikel verdeutlicht außerdem Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen. So werden die sozialen Netzwerke zwar für Lästereien und Beleidigungen häufiger von Mädchen genutzt, doch auch Jungen nutzen sie für erste Drohungen, die dann aber meistens mit direkten Konfrontationen und Schlägereien enden. Der Artikel erwähnt außerdem, dass Lehrer zwar versuchen die Accounts ihrer Schüler zu kontrollieren und Mobbing zu unterbinden, dass dies aber meist nur mit mäßigem Erfolg gelingt, und auch die durch die Betreiber sozialer Netzwerke eingerichteten Alarm-Buttons im Falle von Cybermobbing werden nur selten wirklich genutzt.

REVIEWER’S COMMENTS ON THE DOCUMENT:

Wir haben den Artikel „Zickenkrieg im Internet. Geh dich aufhängen!“ von Carola Padtberg, veröffentlicht am 11.08.2009 auf der Internetseite „Spiegel Online“ ausgewählt, da er sehr gut beschreibt, wie sich Mobbing durch unsere digitale Zeit, also hauptsächlich durch den Einsatz neuer Kommunikationstechnologien, wie zum Beispiel soziale Netzwerke, gewandelt hat. Es werden außerdem viele aktuelle Beispiele aus dem schulischen Kontext dargestellt, die verdeutlichen, welches Ausmaß Mobbing mittlerweile schon angenommen hat. Auch die Ratlosigkeit der Lehrer wie sie mit Problemen im Bereich Mobbing umgehen sollen, wird angesprochen und verdeutlicht noch einmal, dass gerade in diesem Bereich notwendige Kompetenzen fehlen und dass Lehrer hier Unterstützung in Form von Ratschlägen zu Präventions- und Interventionsmaßnahmen benötigen.

NAME OF THE REVIEWING ORGANISATION:

Zepf

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