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Database

TITLE OF DOCUMENT:

Großbritannien: Erneut Selbstmord wegen Cyber-Mobbing

NAME OF AUTHOR(S):

Frank Patalong

NAME OF PUBLISHER:

Spiegel Online

LANGUAGE OF DOCUMENT:

German

LANGUAGE OF THE REVIEW:

German

KEYWORDS:

Cyberbullying

DOCUMENT TYPOLOGY:

Web Article

TARGET GROUP OF PUBLICATION:

Jeder, der interessiert ist.

SIZE OF THE PUBLICATION:

1 - 20 pages

DESCRIPTION OF CONTENTS:

Der Artikel „Großbritannien: Erneut Selbstmord wegen Cyber-Mobbing“ von Frank Patalong, veröffentlicht am 21.09.2009 auf der Internetseite „Spiegel Online“ , thematisiert die Problematik des Cyber-Mobbings und die damit verbundenen Konsequenzen. Allein in Großbritannien haben sich in den letzten zwei Jahren drei Mädchen das Leben genommen, weil sie keinen anderen Ausweg sahen um dem Online-Psychoterror zu entfliehen. Es wird der Fall der 15-jährigen Holly Grogan vorgestellt, die über Online-Netzwerke wie Facebook und MySpace gemobbt wurde und letztlich von einer Brücke sprang. Cyber-Mobbing wird mittlerweile als wachsendes Problem ernst genommen, da aktuellen Schätzungen zu Folge zwischen 30 und 40 % aller Jugendlichen bereits Erfahrungen mit Formen des Cyber-Mobbings im Web gemacht haben. Cyber-Mobbing wird durch Betroffene meist als noch bedrohlicher und demütigender empfunden als herkömmliche Formen des Mobbings, da Jugendliche online quasi ständig erreichbar sind und sich das Mobbing zumeist auch noch auf einer für jedermann zugänglichen Plattform abspielt. Dass es sich hierbei um ein weit verbreitetes Problem handelt, zeigt ein Rückblick in die letzten Jahre: Im Juli 2009 nahm sich die 15-jährige Megan Gillan mit einer Medikamentenüberdosis das Leben, im Sommer 2008 erhängte sich der 13-jährige Sam Leeson, der ebenfalls über mehrere Monate hinweg gemobbt wurde. Im Januar 2008 überlebte ein 16-jähriger einen Selbstmordversuch; der Täter in diesem Fall wurde zu einer Schmerzensgeldzahlung verurteilt und sollte außerdem für zwölf Monate unter die Beobachtung eines Jugendhilfe-Projekts gestellt werden. Zuletzt wird noch der bekannte Fall der US-Amerikanerin Megan Meier erwähnt, die sich im Oktober 2006 das Leben nahm, da sie die Mobbingattacken, verübt durch eine ehemalige Freundin und deren Mutter, nicht länger aushalten konnte. Dieser Fall führte in den USA letztlich zu einer Verschärfung der Gesetze und auch zu neuen Gesetzanträgen.

REVIEWER’S COMMENTS ON THE DOCUMENT:

Wir haben den Artikel „Großbritannien: Erneut Selbstmord wegen Cyber-Mobbing“ von Frank Patalong, veröffentlicht am 21.09.2009 auf der Internetseite „Spiegel Online“ ausgewählt, da er zeigt, welches Ausmaß Cyber-Mobbing bereits angenommen hat und welche schrecklichen Konsequenzen der Psychoterror, besonders für Jugendliche, haben kann. Es wird deutlich, dass es sich bei dem Phänomen Cyber-Mobbing um ein ernstzunehmendes Problem handelt, das sich auf Jugendliche zum Teil so gravierend auswirkt, dass diese keinen anderen Ausweg sehen als Selbstmord zu begehen. Es werden in dem Artikel exemplarisch Fälle vorgestellt, die genau das zeigen, nämlich dass die jungen Leute sich aufgrund des Online-Terrors das Leben nahmen. Dies impliziert schon, dass neben Gesetzen auch an Anlaufstellen oder Vertrauenspersonen mangelt, an die sich Jugendliche im Falle von Cyber-Mobbing wenden könnten.

NAME OF THE REVIEWING ORGANISATION:

Zepf

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