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Database

TITLE OF DOCUMENT:

Cyber-Mobbing: Tod eines Teenagers

NAME OF AUTHOR(S):

Frank Patalong

NAME OF PUBLISHER:

Spiegel Online

LANGUAGE OF DOCUMENT:

German

LANGUAGE OF THE REVIEW:

German

KEYWORDS:

Cyberbullying

DOCUMENT TYPOLOGY:

Web Article

TARGET GROUP OF PUBLICATION:

Jeder, der interessiert ist.

SIZE OF THE PUBLICATION:

1 - 20 pages

DESCRIPTION OF CONTENTS:

Der Artikel „Cyber-Mobbing: Tod eines Teenagers“ von Frank Patalong, veröffentlich am 18.11.2007 auf der Internetseite „Spiegel Online“ berichtet über die Geschichte der 13-jährigen Amerikanerin Megan Maier aus Dardenne Prairie, Missouri, die durch Cybermobbing via MySpace in den Tod getrieben wurde und sich kurz vor ihrem 14. Geburtstag erhängte. Megan verliebte sich in eine Internet-Bekanntschaft, einen Jungen namens Josh, der auch von Megans Mutter begutachtet und überprüft wurde bevor Megan ihn als Freund in MySpace annehmen durfte. Es stellte sich jedoch erst ein Jahr nach Megans Tod heraus, dass Josh nicht wirklich existierte, sondern von einer ehemaligen Freundin Megans aus der Nachbarschaft, sowie deren Mutter erfunden wurde, um sich für den Freundschaftsbruch zu rächen und sie mit Hilfe der erfundenen MySpace-Figur zu demütigen. Sie nutzen ihre persönlichen Kenntnisse über Megan, um ein emotionales Verhältnis zwischen ihr und der Josh-Figur aufzubauen. Und dann folgte eine Nachricht, in der er ihr sagte, dass er keinen Kontakt mehr zu ihr haben wolle, weil sie eine schlechte Person sei. Davon überzeugte er auch etliche andere MySpace-User, die allesamt auf Megan losgingen und sie auf das Übelste beschimpften, schikanierten und demütigten. Dies führte soweit, dass Megan letztlich nur noch den eigenen Tod als Ausweg sah. Ein Jahr später erfuhren die Eltern, die nur schwer mit dem Tod ihrer Tochter zurechtkamen, dass Josh nie wirklich existiert hatte und dass das Ganze durch ihre Nachbarn inszeniert worden war. Schuldig fühlten sich diese jedoch nicht und auch aus juristischer Sicht ist ihnen nichts anzulasten, da es bis dahin noch kein Gesetz gab, nach dem jemand bestraft werden könnte, der anderen über eine Online-Plattform seelisches Leid zufügt. Dies sollte sich jedoch ändern, nachdem die Geschichte der 13-jährigen Megan in ganz Amerika publik wurde; doch auch das bringt den Eltern ihre Tochter nicht zurück, stellt jedoch einen Schritt in die richtige Richtung dar, damit solche Geschehnisse in Zukunft nicht noch mehr Teenagern widerfahren und Verantwortliche für ihr Vergehen gebührend zur Rechenschaft gezogen werden.

REVIEWER’S COMMENTS ON THE DOCUMENT:

Wir haben den Artikel „Cyber-Mobbing: Tod eines Teenagers“ von Frank Patalong, veröffentlich am 18.11.2007 auf der Internetseite „Spiegel Online“ ausgewählt, da er am Beispiel des 13-jährigen Mädchens Megan Maier verdeutlicht, welches Ausmaß Cybermobbing annehmen und zu welch traurigen Ereignissen es letztlich führen kann. Für Megan waren die Beleidigungen, die sie über das soziale Netzwerk MySpace erhalten hat, so verletzend, dass sie zuletzt nur noch den Tod als Ausweg aus dieser schrecklichen Situation gesehen hat. Der Artikel verdeutlicht außerdem, dass es gerade im rechtlichen Bereich noch an Gesetzen mangelt, die solche über das Internet ausgeübte Vergehen abdecken.

NAME OF THE REVIEWING ORGANISATION:

Zepf

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